x-sun-x







Irgendwie ja paradox...

Ich muss noch ein bisschen aufräumen, denn morgen kommt die Putzfrau.

 

 

21.10.07 21:22


Adler

Es ist noch ganz früh am Morgen, um diese Zeit ist es still im Haus. So still, dass sich mein Gefühl, meine Intuition - oder was immer es ist -  ungestört seinen Weg nach aussen bahnen kann:

Ich sitze auf einem Felsen. Der Tag ist gerade angebrochen und ich breite meine Flügel aus, strecke mich.  Die Schwingen sind noch schwer und ich spüre die kühle Morgenluft.
Das Rot am Horizont wird heller. Das Land liegt weit unter mir. Ich bin.

 

 

12.10.07 11:28


Ich mache, also bin ich!

 

Ich "sehe" mich einfach nicht, noch immer nicht. Früher hatte ich offensichtlich mein Selbstwg. aus meiner Außenseiterposition bezogen. Da ist irgendwas verpufft. Obwohl ich mich nirgends zugehörig fühle.
Kann sein, dass ich früher noch den Wunsch hatte, irgendwann eine "sozial wünschenswerte" Rolle einzunehmen.
So den Spieß einfach umzudrehen - vom dissozialen Kind zur sozial anerkannten Mitbürgerin. Stückweit habe ich es ja erlebt, wie angenehm diese Rolle sein kann.
Aber leider, ich kann mich nicht wirklich in dieses gesellschaftliche Geflecht einbringen, ohne völlig assimiliert zu werden. Und davor habe ich viel zu viel Angst. Nämlich Angst, mich selber dabei ganz zu verlieren. Meine Eigenarten, das was mich ausmacht - und was das wäre, darüber sollte ich noch mal gesondert nachdenken. Obwohl, wenn ich nicht an diesem Abgrund stehe, weiß, bzw. spüre ich nicht, was mich ausmacht. Wer ich bin.
Eine üble Verknüpfung.
Ich denke immer öfter, dass ich bis zum Ende meines Lebens immer wieder mit dieser Identidätsfrage konfrontiert werde. Eine lebenslange Pupertät sozusagen.
Nur wenn ich Marmelade koche, Hühner füttere, Kühe melke, Holz hacke, Beeren sammle, etc..., ist meine Identität klar, da stellt sich mir so eine Frage gar nicht: Ich mache, also bin ich!
Aber: wo sind meine Hühner, Kühe, usw.?

28.9.07 13:26


Macht Freude

 

Marmelade eingekocht. Apfel und Hagebutte.
Mmmhhhhhhhhhh. Köstlich. Ich könnte drin baden.

 

 

 

11.9.07 21:25


Es zerfällt langsam

 

Vier Jahre ist es her. Wir haben das, was sterben darf, weil wir es nicht mehr brauchen, formuliert, auf Zettel geschrieben, um einen Stein gewickelt, mit Draht befestigt und im Garten auf das Seil gehängt, das vor der Terasse gespannt ist.
Inzwischen war alles mit Grünzeug überwuchert und die Steine waren verschwunden. Gestern, nachdem ich das Gestrüpp weggeschnitten hatte, kamen die Steine und auch die Erinnerung wieder zum Vorschein.
Obwohl immer im Freien, zerfällt das Papier sehr langsam. Genau so langsam, wie alte Verhaltensweisen sich zersetzen und absterben.

 

 

 

 

 

11.9.07 14:37






























































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